Suchtmittelabhängige bilden eine heterogene Gruppe. Sie unterscheiden sich z.B. bezüglich konsumierter Substanzen, psychiatrischer und somatischer Begleiterkrankungen, der Art und des Ausmaßes der Beeinträchtigungen der beruflichen und sozialen Aktivität und Teilhabe sowie in ihrem Wunsch nach Veränderung von Konsum und Lebenssituation.
Zu den funktionalen Problemen, d.h. den negativen Auswirkungen der Suchterkrankung auf das Leben eines Betroffenen gehören vor allem Beeinträchtigungen in den Bereichen der Kommunikation, der Selbstversorgung, des häuslichen Lebens, der Interaktionen mit anderen Menschen und des Erwerbslebens. Unter Berücksichtigung der individuellen biographischen, sozialen, kulturellen und materiellen Lebensbedingungen stellt die Teilhabe (Partizipation) in diesen Bereichen die zentrale Zielkomponente für die Rehabilitation dar.