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Die Fachklinik Nettetal

Suchtmittelabhängige bilden eine heterogene Gruppe. Sie unterscheiden sich z.B. bezüglich konsumierter Substanzen, psychiatrischer und somatischer Begleiterkrankungen, der Art und des Ausmaßes der Beeinträchtigungen der beruflichen und sozialen Aktivität und Teilhabe sowie in ihrem Wunsch nach Veränderung von Konsum und Lebenssituation.
Zu den funktionalen Problemen, d.h. den negativen Auswirkungen der Suchterkrankung auf das Leben eines Betroffenen gehören vor allem Beeinträchtigungen in den Bereichen der Kommunikation, der Selbstversorgung, des häuslichen Lebens, der Interaktionen mit anderen Menschen und des Erwerbslebens. Unter Berücksichtigung der individuellen biographischen, sozialen, kulturellen und materiellen Lebensbedingungen stellt die Teilhabe (Partizipation) in diesen Bereichen die zentrale Zielkomponente für die Rehabilitation dar.

 

Auf der Grundlage dieses bio-psycho-sozialen Ansatzes und eines individuell erstellten Rehabilitationsplans werden in der Fachklinik Nettetal unterschiedliche Hilfen für einen langfristigen Veränderungsprozess angeboten. Psychotherapeutische Methoden, Arbeits-und Ergotherapie, Sporttherapie sind Teile eines Behandlunsangebotes, das auch sozialrehabilitative Hilfen und medikamentöse Therapien umfasst.
Die Therapie in der Fachklinik Nettetal folgt dem Leitgedanken, dass jeder Mensch als Person einmalig ist, eine ihm von Gott gegebene unverfügbare Würde besitzt, und dass das Leben eines jeden Menschen ein Geschenk Gottes ist.

Konzeption der FK Nettetal

Konzeption_FKN_2011-07-11.pdf

 

 

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