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Adaption und Außenorientierung

In der zweiten Hälfte der Behandlung beginnt die schrittweise Ablösung von der Einrichtung. Insbesondere wird hier das bisher Gelernten „im normalen Lebensalltag “ außerhalb der Einrichtung trainiert und umgesetzt. Selbständige Ausgänge und eine aktive Freizeitgestaltung stellen ein reales Trainingsfeld dar, in dem neue (und drogenfreie) Kontakte geschlossen werden sollen. Parallel dazu unternehmen Sie Heimfahrten und schließen die Behandlung mit einem Praktikum ab.

Die Anforderungen sind in dieser Phase hoch und werden meist nicht ohne Rückschläge bewältigt. Eindrücke und Erfahrungen werden mit Ihnen in Einzel- und Gruppengesprächen immer wieder reflektiert. Sofern erforderlich werden Maßnahmen zu Verhaltensänderungen vorgenommen.

In dieser Phase verstehen sich unsere Mitarbeiter als Katalysator und Coach. Zum Ende der Behandlung nehmen sie Kontakt zu Behörden auf, begleiten Sie bei der Wohnungssuche und leiten insbesondere auch die berufliche Integration ein, so dass zum Abschluss alle erforderlichen Formalitäten geregelt sind und ein problemloser Wechsel in die neuen Lebensbezüge erfolgen kann.